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07.07.2016

Ein weiterer ereignisloser Tag geht zu Ende. Ein weiterer Tag, an dem ich nicht weiß, was ich hier schreiben soll. Aber da ich Verpflichtungen gegenüber meinen Abonnenten habe (ja, ich darf mittlerweile den Plural benutzen), setze ich mich einfach hin, tippe los und hoffe, dass etwas sinnvolles dabei heraus kommt. Ich könnte ja von meinem Tag erzählen, aber der war nicht sonderlich spannend. Es war warm und die Sonne schien. Wie üblich entging ich deshalb jeglicher sozialen Pflicht und legte mich in die Sonne. Mittlerweile habe ich eine so dunkle Hautfarbe, dass ich mich nicht mehr in die USA traue. Ich könnte hier jetzt an Rassismus anknüpfen, aber mir steht nicht der Sinn nach Konfrontation mit der Realität. Das war auch der Grund, weshalb ich während meines Sonnenbades zu einem Roman griff. Genauer gesagt: Ein Krimi. Vorweg muss ich sagen, dass ich Stephen King Fan bin. Das sagt vielleicht schon das Ein oder Andere über meine Ewartungen aus. Nunja, ich habe bis Seite 30 gelesen. Es starben bereits 10 Einzelpersonen und alle Namen beginnen entweder mit P oder M. Außerdem entspräche der Handlungsstrang in einem King Buch einer Länge von etwa 400 Seiten. Man kann sich ja jetzt etwa vorstellen wie es geschrieben ist. Etwa den Detailumfang von meinem Blog. Und das ist diesmal keine Hyperbel. Auch die Wahl der Stilmittel wirkt dermaßen deplaziert, als hätte man einem Realschüler gesagt: "Du hast jetzt 10 Seiten. Auf denen will ich alle rhetorischen Mittel von A bis Z sehen. Und in einer halben Stunde bist du fertig!". Verglichen damit könnte ich guten Gewissens meinen Blog in Konvolut umtaufen. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber der Einband war pink. Also solltest Du in einem Buchladen überlegen, ein Buch mit pinkem Einband zu kaufen: Guck genau hin!Später hatte ich dann noch ein rießiges Erfolgserlebnis. Kennst Du diese Seiten auf Instagram oder anderen sozialen Netzwerken mit "Duden-" in ihrem Namen? Die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen ihre Fehler aufzuzeigen? So einem konnte ich heute meine mentale Überlegenheit demonstrieren, in dem ich ihn auf seine eigenen Fehler aufmerksam gemacht habe. Er ist glaube ich Schweizer und hat seine Fehler schnell eingesehen. Das hat mich gleich in mehrerlei Hinsicht zum Nachdenken bewogen. Zum Einen ist er wahrscheinlich eine Ausnahme, wenn er seine eigene Rechtschreibung kritisieren kann. Zum Anderen ist es doch irgendwie traurig, dass Menschen wie er und ich trotz unsicheren Sprachgebrauchs die Elite der Rechtschreibbegnadeten bilden. Ich will nicht wissen, wie viele Fehler sich alleine in diesem Beitrag verstecken. Aber kaum jemand bemerkt das noch. Ich denke, dass das "noch" vielleicht falsch ist. Denn vielleicht sind wir gar nicht so viel dümmer als unsere Elterngeneration. Vielleicht wurden unsere Eltern einfach nur nicht so direkt damit konfrontiert. Aber wir haben das Laster des Internets. Ich meine, Du liest hier gerade meine Meinung. Vielleicht kennst Du mich ja, aber Du könntest genauso gut jeder Mensch auf dieser Welt mit Internetanschluss sein. Und ich könnte ebenfalls einfach jeder sein. Und so wirst Du komplett unpersönlich von mir behelligt. Und dementsprechend leicht sieht man dann auch, was an Verstand hinter dieser Person steckt, zu der man keine persönliche Beziehung hat. Unsere Eltern mussten noch aufwändig andere Menschen treffen, und wir können einfach so in Wildfremde hineinblicken. Leider ist das eben nicht immer zu gegenseitigem Zustand. Da mir langsam aber die Energie ausgeht, weiter zu schreiben, beende ich für heute. Ich versuche morgen einen weiteren Artikel zu verfaßen. Aber ich verspreche nichts. Guten Abend.

7.7.16 21:19

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