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Pro Drogen.

Meine Freundin ließt mir seit einer halben Ewigkeit ein Buch über eine Ballerina vor, die Vicodin-süchtig wird. Was läge da näher, als den ersten Eintrag darüber zu schreiben? Meine Meinung dazu ist gespalten. Generell bin ich erstmal ein Befürworter von Drogen. Ich denke, man sollte selbst entscheiden dürfen, ob man den eigenen Körper jetzt zerstören will. Klar, dann muss ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen für ihn mit zahlen und blablabla. Aber macht nicht jeder auf irgendeine Weise seinen Körper kaputt? Ich denke, man sollte sich nur einmischen, wenn andere Menschen wehrlos angegriffen werden. Oder man zu jung ist, zu entscheiden, ob es das jetzt wert ist oder eben nicht. Und genau das ist das Problem an unserer aktuellen Drogenpolitik. Wir bekommen vermittelt, dass alles, was verboten ist, in gleichem Maße böse ist. Und Dinge, die wir tun dürfen, können ja nicht schlecht sein. Dazu ein anderes Mal mehr. Aber warum werden Cannabis und synthetisches Zeugs bei Suchtpräventionen auf eine Stufe gestellt? Wir sagen der Jugend nur "Finger weg von allen Drogen", nicht "Nimm lieber nichts, was im Labor hergestellt wird" oder "Überleg dir selbst, was dir schadet". Ich weiß nicht, ob das etwas bringen würde, aber ich denke, dass sie dann vielleicht Kompromisse beim Konsum eingehenwürden. Es ist leider zum Teil leichter, an wirklich böse Sachen zu kommen, als an Heilkpflanzen. Geht einfach mal an euren Medizinschrank, nehmt drei Mittel raus und nehmt sie zusammen. Wenn ihr euch auch nur etwas damit auseinandersetzt, werdet ihr merken, wie leicht es ist, eine Kombination zu finden, von der ihr high werdet. Ich spreche da aus Erfahrung. Und glaubt mir, das macht euch wirklich kaputt. Also jeder, der noch ließt und nicht die Inhaltsstoffe seiner Medikamente googelt, soll mir glauben: Lass die Finger weg. Geh raus, frag am Bahnhof den dubiosen Schwarzen, ob er "Wiese" hat und bau dir lieber einen. 

 Nein, das ist natürlich keine Aufforderung zum Begehen einer Straftat (ich glaube §111 StGB Öffentliche Aufforderung zu Straftaten), sondern eine Äußerung meiner Meinung basierend auf dem fünften Artikel des Grundgesetztes Deutschlands. Auch das Wort "Schwarzer" ist nicht abwertend genutzt und ich versuche lediglich, humoristisch ein Klischee zu verpacken. Auch Weiße und andere Ethnizitäten verkaufen euch Drogen. Also keine Sorge, falls du Sachse bist.

3.7.16 17:10, kommentieren

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